SG Rauen – Pneumant Fürstenwalde 1:3 (1:1)

Rauen verliert gegen Tabellenzweiten trotz 1:0 Führung.

Nach der bisher unglaublichen Serie von 7 Siegen in Folge, wollte man gegen den Zweiten der Tabelle heute Nummer 8 folgen lassen. Mit einem Freundschaftsspiel gegen VfB Steinhöfel I hatte man sich gegen einen ähnlich starken Gegner ausprobieren dürfen. Hier hieß das Ergebnis am Ende 3:1 für Steinhöfel.

Doch wie würde es heute ausgehen?

Der Liste der personellen Ausfälle nach zu urteilen würde es heute enorm schwer werden etwas Zählbares mitzunehmen. Mit Sebastian Barleben, Fabian Lorenz, Kai Henemann und Kevin Myhrre fehlten gleich eine ganze Reihe wichtiger Spieler.

Die Aufstellung

Ausreden wollte Trainer Orlando Helisch heute nicht gelten lassen. Schon im letzten Spiel gegen Heinersdorf, sah es personell nicht besser aus. Dennoch hatte die Elf auf dem Platz kämpferisch überzeugen können.

Für den fehlenden Sebastian Barleben rückte Tim Priemer in die Verteidigung. Links kam Dominik Stettnisch für Fabian Lorenz zum Einsatz. Auf der 6er Position ersetzte Franz Glock, den ebenfalls fehlenden Kai Henemann. Nach längerer Verletzungspause kehrte Martin Barth im Mittelfeld wieder in das Team zurück. Die für ihn etwas ungewohnte Zehnerposition besetzte der schussstarke Maik Kauer.

Halbzeit 1 – Rauen beginnt stark und geht in Führung

Trotz ungewohnter Zusammenstellung startete das Rauener Team gut in die Partie. Man versuchte Pneumant früh unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen. So ergaben sich immer wieder Ballgewinne, die jedoch zu wenig zählbaren Chancen genutzt werden konnten.

Im Gegenzug kam aber auch Pneumant nicht wirklich gefährlich in den Rauener Strafraum. Rauen ließ lediglich Distanzschüsse zu und hielt den Tabellenzweiten weitestgehend unter Kontrolle.

1:0 Dominik Stettnisch (10. Minute)

Dann in der 10. Spielminute die erste richtige Chance für Rauen. Björn Kopfnagel setzt sich gut über rechts durch. Der Ball gelangt zu Dominik Stettnisch, der das Leder sicher im Tor der Gäste unterbrachte.

Zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend, aber auch nicht vollkommen unverdient. Sollte heute tatsächlich der 8. Sieg in Folge gelingen?

Björn Kopfnagel vergibt die Chance zum 2:0

Rauen machte auch nach der Führung weiter Druck. Pneumant blieb aber die spielbestimmende Mannschaft. Rauen lauerte auf Konterchancen. Und die große Möglichkeit zum 2:0 sollte kommen.

Ein langer Ball in die Spitze, den sich Björn Kopfnagel erläuft. Aus halbrechter Position kann er frei vorm gegnerischen Torwart abziehen, doch sein Schuss geht knapp am Gehäuse vorbei!

Gefühlt war dies die spielentscheidende Szene. Denn von nun an schien bei Rauen die Kraft nachzulassen. Pneumant bekam nun mehr Zugriff im Mittelfeld, trug einen gefährlichen Angriff nach dem anderen vor das Rauener Tor.

1:1 Sebastian Probst (44. Minute)

Aus einem individuellem Fehler in der Rauener Abwehr resultierte dann der Ausgleich für Pneumant Fürstenwalde. Sebastian Probst kam frei zum Schuss und vollstreckte stark ins rechte untere Eck.

Halbzeit 2 – Ein müdes Rauener Team ergibt sich seinem Schicksal

Rauen war sichtlich mit seinen Kräften am Ende. Zweikämpfe wurden zu leicht hergeschenkt und Pneumant bekam von Minute zu Minute mehr Platz.

Allein die heute stark aufspielenden Mathias Huhn in der Abwehr und Keeper Kai Schuck hielten das Unentschieden fest. Zumindest bis zur 58. Minute.

1:2 Sebastian Probst (58. Minute)

Ein gut herausgespielter Angriff über die rechte Seite. Die Flanke landet am langen Pfosten auf Sebastian Probst, der mutterseelenallein darauf wartet den Ball ins Netz unterzubringen.

Bei Rauen war kein Aufbäumen mehr möglich. Nachdem auch noch Franz Glock verletzt und Björn Kopfnagel aus terminlichen Gründen den Platz verlassen mussten hatte Rauen nach vorn kaum noch Optionen. Was folgte war das 3. Tor von Pneumant.

1:3 Tom Knoll (68. Minute)

Die Rauener Abwehr verschläft eine kurz ausgeführte Ecke und kann die darauf folgende scharfe Hereingabe nicht verhindern. Tom Knoll in der Mitte nimmt den Ball direkt und macht das 1:3 für Pneumant.

Fazit
Die letzten Wochen scheinen dem Rauener Team viel Kraft gekostet zu haben. Es fehlt scheinbar die Frische, um die notwendige Leistung noch über 90 Minuten abrufen zu können. Auch wenn heute gleich eine ganze Reihe an Leistungsträgern fehlte, war die Elf auf dem Platz in den ersten 30 Minuten durchaus in der Lage hier einen Sieg nach Hause zu fahren. Gut dass sich eine lange und anstrengende Saison nun dem Ende zuneigt. Im letzten Spiel trifft die SG Rauen auswärts auf Lichtenow/Kagel. Hier kann sich die Mannschaft noch einmal von der Seite zeigen, die 7 Siege in Folge erst möglich gemacht hat.

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