Pneumant Fürstenwalde – SG Rauen 1:1 (0:1)

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Rauen erkämpft sich einen Punkt auswärts beim Tabellenführer

Als entspannt und positiv optimistisch lässt sich die aktuelle Stimmung bei der SG Rauen beschreiben. In Torsten König fand man nach dem Abgang von Orlando Helisch überraschend schnell einen neuen Trainer, der heute erstmals auf der Bank saß. Und auch wenn das letzte Spiel gegen starke Hennickendorfer mit 1:4 verloren ging und man heute aufgrund von Urlaub und Verletzungen nur auf 13 Spieler zurückgreifen konnte, ging man auffällig gelassen an die heutige Aufgabe heran. Das Team wusste, dass man auswärts bei Pneumant bisher kämpferisch immer überzeugen konnte. Und so sollte es auch heute sein.

Dünne Personaldecke

Personell sah es heute nicht gut aus, musste man doch auf eine ganze Reihe wichtiger Spieler verzichten. Entsprechend unorthodox war die Aufstellung. Eine Viererkette und dahinter ein Libero, davor zwei robuste Sechser, ergänzt um zwei schnelle Außen und einen laufstarken Stürmer. So wollte man Pneumant heute knacken. Leider fiel bereits bei der Erwärmung mit Tino Lamm einer der trainingsfleißigsten Spieler aus. Für ihn rückte Moritz Schumacher in die Startelf. Auffällig die Rolle von Mittelfeldmotor und Neu-Kapitän Michel Hähnlein. Er durfte heute in der Innenverteidigung ran.

Pneumant macht das Spiel, doch Lufthoheit für Rauen

Von Anfang an ergab sich das erwartete Bild. Pneumant übernahm mit seinem gepflegten Passspiel die Kontrolle. Jedoch nur bis zur Strafraumgrenze der Rauener. Rauen brauchte ein paar Minuten, um mit den Laufwegen der Pneumanter Offensivreihe klarzukommen.

Überraschenderweise überließ der Tabellenführer den Gästen die Lufthoheit im Mittelfeld. Anders als noch gegen Hennickendorf gelang es den robusten Sechsern Martin Barth und Franz Glock beinahe jeden Abstoß auf die schnelle Rauener Offensivreihe weiterzuleiten.

Vor allem der dribbelstarke Dominik Stettnisch bekam heute die Möglichkeit seine Stärken auszuspielen. So ergaben sich vereinzelte Konter über die Außen, die für Gefahr sorgten.

Dann der starke Auftritt vom heutigen Innenverteidiger Michel Hähnlein. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld landet der Ball bei ihm. Im höchsten Tempo treibt er das Leder bis zur Strafraumgrenze, um dann mustergültig auf den einschussbereiten Moritz Schumacher im Strafraum zu passen. Der rutscht in den Ball und schießt das Leder mittig über den Torwart ins Netz.

1:0 für die SG Rauen. Noch nichts gewonnen! So stand es hier bereits in der vergangenen Saison und dennoch verlor man am Ende mit 2:1. Das Team behielt die Nerven und die notwendige Konzentration um das Ergebnis in die Pause zu retten.

Trainer Torsten König sprach in der Pause an, was verbessert werden musste, wollte man das Ergebnis über die Zeit retten. Allen war klar, dass der Tabellenführer nun gnadenlos Druck machen würde, um die Verhältnisse wieder gerade zu rücken.

2. Halbzeit – Pneumant drückend überlegen, Rauen verteidigt mit Mann und Maus

In der zweiten Halbzeit kam es so, wie es zu erwarten war. Pneumant erhöhte den Druck, Rauen kam kaum noch hinten raus. Obwohl Rauen in der Abwehr nun dicht gestaffelt stand, gelang es Pneumant selbst kleinste Lücken für sich zu nutzen.

So war es schließlich Sebastian Probst, dem es in der 79. Minute gelang sich über links in den Strafraum durchzutanken und aus spitzem Winkel auf das Tor zu schießen. Der heute überragende Rauener Keeper Kai Schuck war noch dran, konnte allerdings das Tor nicht verhindern.

Positiv zu erwähnen ist, wie das Rauener Team mit diesem Rückschlag umging. Heute gab es keine Auflösungserscheinungen. Unermüdlich stemmte sich das Team gegen die drohende Niederlage. Und so vergab Pneumant Chance um Chance, bis schließlich der Schlusspfiff ertönte.

Fazit
Eine überragende Leistung aller Rauener Spieler. Mit nur 8 Gegentoren gehört die Rauener Defensive inzwischen zu einer der Besten der Liga. Und das obwohl man bereits gegen starke Mannschaften wie Briesen, Hennickendorf und Pneumant ran musste. Darauf darf das Team durchaus stolz sein. Nun heißt es regenerieren, denn am nächsten Wochenende ist spielfrei. Am 14.10. geht es dann weiter, zuhause gegen Zeschdorf.

Spielbericht: David Gornickel

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