Blau-Weiss Heinersdorf – SG Rauen 1:3 (1:0)

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7. Sieg in Folge in der Hitzeschlacht von Hasenfelde!

Rauen dreht einen Rückstand trotz extremer Personalnot und hält somit die Siegesserie am Laufen.

Noch mit dem Nachholspiel vom Mittwoch in den Knochen reiste das Team dieses mal nach Hasenfelde. Hier fand an diesem Samstag das Auswärtsspiel gegen den Tabellenachten Blau-Weis Heinersdorf statt. Aufgrund unzähliger Absagen war der Kader Rauener heute stark dezimiert. 12 Spieler sollten es heute an einem der heißesten Tage diesen Jahres reißen. Und es sollte eine wahre Hitzeschlacht werden.

Die Aufstellung

Trainer Orlando Helisch hatte mit der Aufstellung nicht viel Mühe. Die Auswahl war ja stark begrenzt. So wurde zwangsweise auf vielen Positionen durchgewürfelt. Tim Priemer fand seinen Platz heute im Abwehrzentrum. Dahinter sollte Stürmer Björn Eichstädt abräumen. Auf der 6er Position startete Franz Glock neben Kai Henemann. Zu Ihrem Startelfdebüt kamen zudem Kevin Keilhorn über rechts und Maik Kauer vorn im Sturm.

Halbzeit 1 – schwacher Start und früher Rückstand

Trotz der widrigen Umstände ließ Trainer Orlando Helisch heute keine Entschuldigungen gelten. Auf dem Feld stand eine hervorragende Mannschaft, die trotz allem das Potential hatte das Spiel zu bestimmen. Nur leider konnte das Team diese Power heute irgendwie nicht auf den Platz bringen.

Rauen begann nervös und fahrig im Spielaufbau. Wenig Bewegung und Bereitschaft den Ball zu fordern, führten viel zu häufig zu langen Bällen. Heinersdorf dagegen immer gefährlich wenn es hoch und weit in den Rauener Strafraum ging.

In der 15. Minute dann das 1:0 für den Gastgeber. Ein Heinersdorfer Spieler tankte sich in den Strafraum, schirmte den Ball gut ab. Björn Eichstädt mit dem Versuch ihm den Ball von hinten wegzuspitzeln, trifft dabei den Fuß. Der Spieler fällt, der Schiedsrichter pfeift. Ein Elfer den man geben kann.

Hannes Goldbaum legte sich den Ball zurecht. Tritt an, halbhoch in die linke Ecke, wo ihn Keeper Kai Schuck hervorragend pariert. Doch der Schiedsrichter pfeift erneut. Der Elfmeter sollte wiederholt werden. Einige Spieler waren zu früh in den Strafraum gelaufen. Die Wiederholung nutzte Hannes Goldbaum dann zum 1:0 für seine Mannschaft.

Schlecht ins Spiel gestartet, dann der frühe Rückstand und bei der Hitze nur noch einen Wechselspieler auf der Bank. Viel Hoffnung auf einen Sieg konnten sich die mitgereisten Rauener Fans nicht mehr machen. Anders hingegen Trainer Orlando Helisch. Er baute seine Mannschaft in der anberaumten Trinkpause auf. Schließlich waren es kleine Dinge und eine reine Kopfsache, warum das Team sein Potential noch nicht voll ausschöpfen konnte.

Von nun an lief es bereits deutlich besser. Rauen merkte mehr und mehr, dass heute noch nichts verloren ist. Immer häufiger gelang es jetzt Heinersdorf in der Defensive deutlich unter Druck zu setzen. Einzig die klaren Torchancen fehlten.

Halbzeit 2 – Selbstvertrauen und Kampf im Rauener Spiel

In der Halbzeitpause forderte Trainer Orlando Helisch Selbstvertrauen und Kampf von seiner Mannschaft ein. Sprach klar an, was taktisch zu verbessern ist, um das Spiel noch zu drehen.

In Halbzeit 2 zeigte das Team nun ein komplett anderes Gesicht. Leidenschaft, Kampf und Selbstvertrauen wirkten sich deutlich auf das Spiel aus. Plötzlich wurden die entscheidenden Zweikämpfe gewonnen. Heinersdorf nun fast nur noch in der Defensive.

In der 60. Minute dann die Belohnung. Nach einem Eckball landete der versuchte Befreiungsschlag der Heinersdorfer Defensive schließlich im eigenen Tor. Das Spiel damit nun endgültig gedreht. Heinersdorf wurde schwächer, Rauen kam hingegen immer stärker ins Spiel.

Eine Viertelstunde später war es schließlich Dominik Stettnisch, der die SG Rauen in Führung schießt. Mit einem platzierten Schuss aus halbrechter Position, flach in die lange Ecke macht er das so wichtige 2:1. Heinersdorf mobilisierte noch einmal alle Kräfte und kassierte dafür einige gefährliche Rauener Konter.

Einer dieser Konter führte 5 Minuten vor Schluss zum verdienten Endstand. Tim Priemer leitete den Vorstoß ein, dribbelte sich durch das komplette Mittelfeld. Der Ball landete bei Fabian Lorenz, der im Strafraum seinen Gegenspieler aussteigen lässt, um den Ball schließlich mit Wucht unter die Latte zu hauen.

Fazit

Wenn es etwas heute hervorzuheben gilt, dann ist es wohl die Moral der Mannschaft. Eine Mannschaft, die enorm ersatzgeschwächt war, so noch nie zusammen gespielt hat und einen Rückstand doch noch in einen 3:1 Sieg dreht. Das alles bei Temperaturen, die den Spieler heute körperlich alles abverlangten. Letztendlich eine hervorragende Mannschaftsleistung. Die anstehende Pause am kommenden Wochenende hat sich die Mannschaft nun redlich verdient. Nun heißt es regenerieren und gut trainieren, bevor man in 2 Wochen Pneumant Fürstenwalde zum großen Lokal-Derby empfängt.

 

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